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Im Test: Mafia 3 Featured

Mafia 3 rezi 001

Am 7. Oktober veröffentlicht 2K ihren Openworld Titel „Mafia 3“. Verantwortlich für diesen Titel ist das Entwicklerstudio Hangar 13 und bringt das Spiel für die PS4, XBOX One und den PC auf den deutschen Markt. Wir haben die Chance bekommen, uns die PC-Fassung etwas genauer anzuschauen. Ob uns der Titel überzeugen konnte, erfahrt ihr in unserem Review.

Nachdem der zweite Teil der Serie uns total begeistern konnte, waren wir richtig gespannt, wie sich der dritte Teil schlagen wird. Dementsprechend war unsere Erwartungshaltung hoch.

Storymafia 3 rezi 002

1968. New Bordeaux Louisiana.

Nach Jahren des Kampfes in Vietnam kennt Lincoln Clay die Wahrheit: Familie ist nicht das, wo du hineingeboren wirst, sondern das, wofür du sterben würdest. Als seine adoptierte Familie, der Black Mob, verraten und von der italienische Mafia ausgelöscht wird, baut Lincoln auf der Asche der alten eine neue Familie auf und hinterlässt einen Pfad der Verwüstung in der kriminellen Unterwelt, die für sein Unglück verantwortlich ist.

Mehr möchten wir hier an dieser Stelle zur Story nicht sagen, und auch nicht weiter spoilern. Zu den größten Stärken von Mafia 3 zählen definitiv die Story und die dadurch erschaffene Atmosphäre. Diese wird in einer Art Dokumentationsstil erzählt und behandelt die Geschichte von Lincoln als Rückblende.

Dabei werden Charaktere aus der Story in der heutigen Zeit interviewt und erzählen ihre Sicht, wie sie den Krieg von Lincoln Clay gegen die Mafia erlebt haben. Zusätzlich sieht man Videos von der Gerichtsverhandlungen aus den 60er Jahren, in denen sich Donovan für seine Mithilfe verantworten muss. Selbst die normalen Zwischensequenzen, in denen wir erleben, wie die Gangster darauf reagieren, dass ihr Imperium zusammenbricht, wird cineastisch inszeniert und kann mit tollen Dialogen überzeugen.

Die Atmosphäre der 60er Jahren wird im Spiel perfekt widergespiegelt und zeigt, wie hart es als „Schwarzer“ war, in dieser Zeit zu leben. Wenn eine Straftat begangen wurde, war es immer gleich der böse „Nigger“ und die Menschen waren mit schweren Vorurteilen belastet.

Gameplay

Den Sprung zurück in die 60er Jahre ist den Machern der Spielwelt in Mafia 3 wirklich gut gelungen. Alles sieht wirklich sehr schön aus und eine authentische Atmosphäre wird ebenfalls erschaffen, wer aber besondere Highlights erwartet, wird enttäuscht. Neben der Hauptstory und den Nebenquests gibt es eigentlich kaum etwas zu tun oder zu sehen. Einzig besteht die Möglichkeit, Sammelobjekte wie Plattencover oder Playboy Magazine aus den 60ern zu sammeln.

Hinzu kommt, dass die Nebenquests nicht wirklich abwechslungsreich sind. Ihr sollt beispielsweise Gangster umlegen oder ein paar Autos klauen, aber all dies erledigt ihr bereits in der Hauptmission. Hier wäre echt mehr drin gewesen.

Fahrzeuge / Schadensmodell

Die Fahrzeuge in Mafia 3 sehen nicht nur sehr gut aus, sondern lassen sich insgesamt auch sehr gut fahren. Wer aber Wert auf großes Schadenmodell legt, sollte nicht zu viel erwarten. Mal fallen zwar Stoßstangen, Motorhauben, Reifen oder Türen ab, großartige Beulen kriegt euer Auto aber nicht. Hier fehlt uns persönlich die Liebe zum Detail.

Polizei KI / KI

In Bezug der KI in Mafia 3 hatten wir oftmals das Gefühl, mit vollkommenen Idioten zutun zu haben, denn die KI ist durchgehend dumm. Ihr könnt einen Unfall in der Nähe der Polizei verursachen und werdet nicht einmal von ihnen beachtet. Das Gleiche gilt, wenn ihr im hohen Tempo über eine rote Ampel fahrt, denn auch hier ist der Freund und Helfer keineswegs achtsam. Schade, denn genau das Erwischtwerden macht eigentlich den Reiz in Mafia 3 aus. Solltet ihr dann mal von den Bullen erwischt werden, kommt hinzu, dass ihr diese ziemlich schnell wieder abwimmeln könnt.

Bei den Gegnern sieht es oftmals nicht anders aus. Diese sind oftmals ziemlich verwirrt und unachtsam. Auch sind sie nicht wirklich schlau. Ihr braucht keine Angst haben, dass euch mal jemand hinterücks angreift. Es ist egal, wie ihr eure Gegner angreift, sei es unüberlegt in den Kampf stürmen oder im Schleichmodus - die KI ist sehr leicht zu erledigen. Gerade zum späteren Spielverlauf hin, wenn ihr bessere Waffen oder gar einen Schalldämpfer besitzt, habt ihr sehr leichtes Spiel.

Grafik & Sound

Betrachtet man Sound und Grafik in Mafia 3, fühlt man sich schon sehr gut zurück in die 60er Jahre versetzt, dazu tragen aber auch die alten Hits aus dieser Zeit bei, die im Radio zu hören sind. Auch haben die Synchronsprecher gute Arbeit geleistet. Die gute Kombination aus musikalischer Unterstützung und die erschaffene grafische Atmosphäre sorgt für ein besonderes Flaire. 

Optisch ist den Machern der Sprung ebenfalls gelungen. Hier muss man aber sagen, dass eindeutig mehr drin gewesen wäre und viel Potential verschenkt wurde. Mafia 3 sieht keinesfalls schlecht aus, aber auf den neusten Grafikstand ist der Titel definitiv nicht, da könnten wir einige Spiele nennen, in denen mehr Liebe zum Detail gesteckt wurde.

Technik

Technisch gesehen fehlt es Mafia 3 eindeutig an dem Feinschliff. Unsere Freude, endlich durch Louisiana cruisen zu dürfen, wird schnell gedrückt, zu oft stürzt das Spiel einfach so ab. Etliche kuriose Glitches. versinkende Reifen im Boden, Polizisten, die auf dem Wasser stehen, sind nur einige der vielen kuriosen Glitches in Mafia 3.

Pro Contra
- gute Story - einige Bugs & Glitches
- tolle Atmosphäre  - dämliche KI
- genialer Soundtrack - schlechte PC Portierung

07punkteFazit

Insgesamt hat uns Mafia 3 trotz einiger Schwächen sehr gut gefallen. Die Story wurde durchgehend sehr gut erzählt und konnte uns auch mitreißen. Auch optisch sieht das Spiel keineswegs schlecht aus. Der Soundtrack wurde ebenfalls passend ausgewählt. Allerdings fehlt dem ganzen Spiel optisch und auch spielerisch einfach an Tiefe, auch die KI ist nicht immer durchdacht. Gerne hätten wir noch mehr in der großen Spielwelt gesehen und erlebt. Hätte sich Hangar 13 hier in der Entwicklung etwas mehr Zeit gelassen, wäre ihnen definitiv ein Meisterwerk gelungen.

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