David Howald - Der Weißabgleich
Zuletzt machte der gebürtige Schweizer und Wahlwiener David Howald als Kopf der Avant-Rock-Formation Werckmeister von sich hören. Im Februar 2026 wird er nun mit der „Der Narr“ sein erstes deutschsprachiges Solo-Album über das Hamburger Indie-Label brillJant sounds veröffentlichen. Mit „Der Weißabgleich“ erscheint heute nach „Medusenwald“ bereits die zweite Single aus eben diesem kommenden Album. Bezüglich lyrischer Dichte und melodiösem Drive erinnert das fast ein wenig an den frühen Bob Dylan. In einer schonungslos offenen Assoziationskette verhandelt der Songschreiber und Sänger hier den Neuanfang und den vermeintlich inhärenten Absturz, nach dem Aus einer langen Beziehung. „Der Weißabgleich“ steht in diesem Fall für das Erscheinen des Neuen, in dessen Licht das Vergangene endlich wieder in unverzerrter Klarheit zutage treten kann. Das Lied wächst von einem dünnen und intimen Lo-Fi-Strumming zu Post-Rock-artiger Breite heran. Im Zuge dessen gelingt Howald das Kunststück, den Blues und die Tristesse mit Euphorie und Hoffnung aufzuladen.

Mit “When The Beat Drops Out” bringen Neptunica und RO frischen Wind auf die Tanzflächen. Der Hamburger DJ und Produzent Neptunica, einer der gefragtesten Acts der deutschen Dance-Szene, verleiht dem Marlon-Roudette-Klassiker gemeinsam mit Sänger und Songwriter RO ein neues Dance-Gewand.
Mit dem neuen Song „Seid Menschen“ präsentieren die beiden Künstlerinnen TOCHTER und Diane Weigmann eine eindringliche Botschaft für Empathie, Liebe und Menschlichkeit. Entstanden ist der Song in Zusammenarbeit mit Produzent Thimo Sander in dessen Berliner Studio. Inspiriert von den Worten der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer (†2024) – „Seid Menschen!“ – ist der Song weit mehr als Pop: Er ist ein Statement. Ein Aufruf, inmitten von Lärm, Hetze und Spaltung das Wesentliche nicht zu verlieren – das, was uns als Menschen verbindet. „Was macht uns eigentlich zu Menschen?“ – diese Frage zieht sich leitmotivisch durch den Text. Zwischen digitaler Kälte und politischem Wahnsinn finden TOCHTER und Diane eine klare Antwort: „Ich halte an der Liebe fest.“ Genau darin liegt die Kraft von Margot Friedländers Vermächtnis – die unerschütterliche Menschlichkeit, damit sich Geschichte nicht wiederholt.
Bad Omens melden sich mit ihrer neuesten Single „Dying To Love“ zurück, einem hymnischen Track, der die heavy Wurzeln der Band mit einer zukunftsweisenden Produktion verbindet. Der Song erscheint heute bei Sumerian Records und besticht durch den leidenschaftlichen, schwebenden Gesang von Noah Sebastian, dessen engelsgleiches Falsett die Produktion durchzieht, bevor es in der Bridge kehligem Schreien weicht und die emotionale Spannung steigert. Die Single wird von einem düsteren, eindringlichen Video begleitet, bei dem Noah Sebastian und Nico Regie führten. Es ist ihre dritte Zusammenarbeit, die den Grundstein für das nächste Kapitel in der Entwicklung von Bad Omens legt. Das filmische, storybasierte Video – ein Markenzeichen der kreativen Identität der Band – versetzt die Band in die Tiefe eines heruntergekommenen brutalistischen Gebäudes, umgeben von bedrohlichen Zuschauern, während eine parallele Erzählung einem Mann folgt, der durch ein endloses Labyrinth der Dunkelheit irrt.
Heute feiert die GRAMMY-nominierte australische Singer-Songwriterin Courtney Barnett mit ihrer brandneuen Single „Stay In Your Lane“ ein aufregendes Comeback. Der Song läutet ihr neues musikalisches Kapitel ein und ist ihr erstes neues Material seit dem überraschenden Instrumentalalbum „End Of The Day“ und ihr erster neuer Song seit dem von Kritikern gefeierten Album „Things Take Time, Take Time“.
Cleo bricht auf, sich neu zu erfinden – und lädt uns alle dazu ein, sie auf dieser spannenden Reise zu begleiten. Die Hamburger Sängerin, die auch als gefeierte Jazz-Vokalistin von sich reden machte, schlägt mit ihrer Band FiNDiNG CLEO ein neues Kapitel auf und zeigt, dass Mut zur Veränderung Großes schaffen kann.