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DA KOMMT NOCH WAS

DA KOMMT NOCH WASAm 10. März 2023 veröffentlicht Weltkino DA KOMMT NOCH WAS auf DVD & digital. Komisch, aber mit viel Empathie für ihre Figuren inszeniert Regisseurin Mareille Klein eine berührende Tragikomödie um die späte Liebe eines vermeintlich ungleichen Paares. Hauptdarstellerin Ulrike Willenbacher hat für ihre Rolle der Helga beim Kinofest Lünen den Schauspielpreis erhalten. Auf dem Münchener Filmfest wurde DA KOMMT NOCH WAS 2021 mit dem FIPRESCI-Preis für den besten Film in der Reihe Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.

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SISSY ab 23. Februar 2023 als Blu-ray, DVD und Video-on-Demand

81ya66z6HGL. SL1500 Als Teenager noch als "Sissy" verspottet, zwölf Jahre später erfolgreiche Influencerin: Eben hat Cecilia es auf 200.000 Follower geschafft, da wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Die hört auf den Namen Emma und lädt die ehemalige Schulfreundin zur Junggesellinnenparty ins australische Outback ein. Dort kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Cecilias früherer Erzfeindin Alex. Aus alter Rivalität wird schnell ein aus dem Ruder laufender blutiger Kampf ... und die Party hat gerade erst begonnen!

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ABYZOU – Keine Seele ist sicher - Ab 16. März 2023 als DVD und Blu-ray erhältlich

EV Abyzou DVDaNach fünfzehn Jahren kehrt Arthur (Nick Blood) nach Hause zurück, um sich mit seinem Vater Saul (Allan Corduner) zu versöhnen und ihm seine schwangere Frau Claire (Emma Wiseman) vorzustellen. Doch Arthurs Absichten werden auf eine harte Probe gestellt, als er im Keller des familiären Bestattungsunternehmens eine mysteriöse Leiche präpariert und ein uraltes Wesen entfesselt, das einen finsteren Plan für sein ungeborenes Kind bereithält…

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IN EINEM LAND, DAS ES NICHT MEHR GIBT

IN EINEM LAND DAS ES NICHT MEHR GIBTMitreißend, spannend und mit viel Liebe zum Detail verfilmte Regisseurin Aelrun Goette ein Stück DDR-Zeitgeschichte, das auch auf eigenen Erlebnissen beruht: IN EINEM LAND, DAS ES NICHT MEHR GIBT entführt in eine faszinierende, für viele völlig unbekannte Welt: die Modeszene der DDR. Von der legendären Kultur- und Modezeitschrift Sibylle, die mit beeindruckenden Fotoreportagen ein starkes und selbstbewusstes Frauen- und Schönheitsbild prägte, über die Luxusmarke Exquisit, die international für Aufmerksamkeit sorgte, bis hin zur Subkultur, wo kreative Freigeister Kollektionen aus Duschvorhängen entwarfen und mit fantasievollen Modenschauen ihren ganz eigenen Widerstand ausdrückten. Goette erzählt in ihrem Film von kreativen Nischen in der DDR, in denen wilde Freiheit gegen alle Widerstände lebendig war. Bereits ab 7. März ist die hinreißende Hommage an die ostdeutsche Modeavantgarde, geprägt durch die legendäre Kultur- und Modezeitschrift Sibylle, digital (EST) und ab 17. März 2023 auf DVD/Blu-ray und als TVoD verfügbar.

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THE DEVIL’S LIGHT

The Devils LightSchwester Ann (Jacqueline Byers) darf als erste Nonne Schülerin an der katholischen Exorzismus-Schule St. Michael’s in Boston werden, die sonst nur Priester in der Kunst des Exorzismus ausbildet. Aber Ann fühlt sich zur Teufelsaustreibung berufen, seit sie in ihrer Kindheit unter der Gewalt und Grausamkeit ihrer Mutter litt. Sie ist sicher, dass keine psychischen, sondern dämonischen Gründe der Auslöser dafür waren.

Als einzige Frau unter den streng religiösen Männern stehen ihr der lehrende Pater Quinn (Colin Salmon) bei, der ihr besonderes Talent erkennt, sowie ihr Mitstudent Pater Dante (Christian Navarro), der sie als Einziger aus der Studierendenschaft in dem patriarchalen System akzeptiert.

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Die Schlange

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„Travelling in a fried-out Kombi, on a hippie trail, head full of zombie, I met a strange lady, she made me nervous, she took me in and gave me breakfast…“ – Glück gehabt, dass Colin Hay davon tatsächlich noch ein Lied singen kann, denn genau auf diesem Hippie Trail trieb in den 1970er-Jahren ein skrupelloses Verbrecherpaar, dem der Men at Work-Sänger erfreulicherweise nicht begegnet ist, ihr schreckliches Unwesen… Als die weltbekannten Zeilen 1978 geschrieben wurden, war der legendäre Hippie Trail jedoch schon fast Geschichte. Nach der Islamischen Revolution im Iran und dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan galt die Strecke ab 1979 als unpassierbar. Mehr als zehn Jahre war die Route entlang der alten Seidenstraße für viele sinnsuchende Blumenkinder ein wahres Paradies, hofften sie doch hier auf Bewusstseinserweiterung, Freiheit und Austausch mit anderen Kulturen.  

Nicht nur der schier unbegrenzte, einfache Zugang zu halluzinogenen Drogen machten das Reisen für die zumeist jungen Rucksacktouristen auf dem Hippie Trail zunehmend gefährlich. Mitte der 1970er-Jahre kommt es vermehrt zu mysteriösen Todesfällen in der Region: Frauen werden tot angeschwemmt, verbrannte Leichen aufgefunden, und darüber hinaus sind zahlreiche Reisende einfach wie vom Erdboden verschwunden. Zunächst bleiben die Behörden der Länder entlang des Hippie Trails erstaunlich untätig, denn ungeklärte Todesfälle werden oft ignoriert oder auf allzu exzessiven Drogen- und Alkoholkonsum zurückgeführt und sind überdies dem Tourismus gar nicht zuträglich. Erst Monate später kommt heraus, dass es sich nicht um Unfälle handelt, sondern um eine grauenvolle Mordserie. Das fesselnde, von Kritikern und Zuschauern hochgelobte TV-Drama Die Schlange (Digital-VÖ: 30.12.2022/DVD-VÖ: 13.01.2023; Edel Motion) beruht auf den schrecklichen Begebenheiten jener Zeit und handelt von den unglaublichen Verbrechen des französischen Hochstaplers, Entführers und Serienmörders, dem 1944 in Saigon als Sohn einer vietnamesischen Mutter und eines indischen Vaters geborenen Charles Sobhraj und seinen willfährigen Helfershelfern. 

Die auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählte Geschichte beginnt 1975 in Südostasien: Der charismatische Alain Gautier (einer der vielen falschen Decknamen Sobhrajs), ein smarter, dunkelhaariger Edelsteinhändler mit Fliegerbrille, beobachtet auf einer Party des Kanit House, in dem er ein Appartement bewohnt, die westlichen Hippie-Bohèmiens, die sich am Pool vergnügen. Er hält Ausschau nach den Schwachen, Leichtsinnigen, Vertrauens-vollen – und nach deren Reisekasse. Er studiert sie so, wie er Juwelen durch seine Lupe betrachtet. Der Modus Operandi des manipulativen Sobhraj ist schnell klar: Er freundet sich mit arglosen Hippies an, lädt sie zum Essen oder auf einen Drink ein, verabreicht ihnen Drogen, raubt sie aus und ermordet sie nach Gutdünken. Für den scheinbaren Wohltäter sind diese Menschen lediglich Mittel zum Zweck, um sich andere Identitäten mit Hilfe ihrer Reisepässe zu verschaffen. An Sobhrajs Seite: seine ihm treu ergebene Geliebte und Komplizin, die bildhübsche Franko-Kanadierin Marie-Andrée Leclerc, genannt Monique, und der ebenfalls stets loyale Ajay Chowdhury, Sobhrajs zuverlässiger Handlanger, der für ihn Opfer anlockt und die verbrecherische Drecksarbeit erledigt.  

Obwohl die jungen Leute oftmals nicht vermisst werden, nimmt sich nach dem grausamen Mord an einem niederländischen Paar der junge Botschafts-Attaché Herman Knippenberg des Falles an, und somit wird der gnadenlose Jäger schließlich zum Gejagten. Gemeinsam mit Interpol versucht der geradezu besessene Knippenberg alles Erdenkliche, um den Mörder endlich dingfest zu machen. Es entwickelt sich ein zunehmend spannendes Katz-und-Maus-Spiel, während gelegentliche Rückblenden das wahre Grauen von Sobhrajs Leben und Taten enthüllen, die ihm schließlich die unrühmlichen Beinamen „Bikini-Killer“ oder später „Die Schlange“ einbrachten, windet er sich doch „schlangengleich" immer wieder aus den Fängen der Polizei. Ihre explosive Dramatik verdankt die Serie Die Schlange den wahnwitzigen Kontrahenten: dem eiskalten Manipulator Sobhraij und dem hitzköpfigen Niederländer Kippenberg, der gegen eine Mauer aus Ignoranz und Gleichgültigkeit anrennt.  

Gedreht wurde in Thailand und in England; zu den Drehorten gehören neben Bangkok die Stadt Ayutthaya und der Khao Sam Roi Yot National Park, die Pariser Szenen wurden im britischen Landhaus „Wrest Park“ in Silsoe, Bedforshire aufgenommen. Die Serie ist ein optischer Hochgenuss; ob die Geschichte nun in Thailand, Kathmandu, Hongkong, Delhi oder Paris spielt, das Bildmaterial und die zeitgerechte Ausstattung versetzen die Zuschauer direkt in die 70er-Jahre. Die Regisseure Hans Herbots und Tom Shankland sowie die Autoren Richard Wardlow und Toby Finlay vermieden es, Sobhraj zu glorifizieren, jedoch ist es ihnen famos gelungen, aufzuzeigen, wie er seine dunkle Magie nicht nur auf seine bedauernswerten Opfer ausüben konnte, sondern auch auf Monique, die ihn weiterhin liebt, obwohl sie weiß, dass er sie in die Abgründe der Hölle führt.  

Beeindruckend ist neben Ausstattung und Settings aber vor allem der großartige Cast von Die Schlange. Die Rollen des empathielosen Verbrecherpaars Sobhraj und Leclerc werden glaubhaft verkörpert vom brillanten, mehrfach ausgezeichneten französischen Schauspieler Tahir Rahim (Der Mauretanier) und der 36-jährigen Engländerin Jenna Coleman (Victoria, Doctor Who, Captain America – The first Avenger). Aber auch die restliche Darstellerriege weiß 100%ig zu überzeugen, allen voran Billy Howle (Outlaw King, Dunkirk) und Ellie Bamber (Nocturnal Animals, Die skandalösen Affären der Christine Keeler) als niederländisch/deutsches Ehepaar Knippenberg, Mathilde Warnier als couragierte französische Nachbarin im Kanit House, Amesh Edireweera als psychopathischer Scherge Ajay Chowdhury und last but not least Charaktermime Tim McInnerny (Game of Thrones, Blackadder, Die Kinder von Windermere) in der Rolle des ambivalenten Belgiers Paul Siemons. Seit Dezember 2022 ist Sobhraj wieder auf freiem Fuß. Ein Gericht veranlasste aus gesundheitlichen Gründen seine vorzeitige Haftentlassung nach einem langjährigen Gefängnisaufenthalt in Nepal. Nun ist der 78-Jährige zurück in seiner französischen Heimat – und beteuert nach wie vor seine Unschuld. So äußerte sich Sobhraj gegenüber dem britischen Guardian: „Ich fühle mich großartig. Mein Buch und eine Dokumentation erscheinen bald…“.  

Trotz jahrelanger Untersuchungen weiß man bis heute nicht genau, wie viele Menschen Sobhraj zum Opfer gefallen sind. Mit welchen Hoffnungen haben sich die Hippies auf den Weg in eine bessere Zukunft gemacht. Wie alle jungen Leute fühlten sie sich unbesiegbar. Sie träumten von der weiten Welt, die sie erkunden wollten, von der Liebe, die sie zu finden hofften und wurden brutal aus dem Leben gerissen. – Die Serie Die Schlange ist all diesen jungen Menschen gewidmet. Etliche Künstler schrieben über Kathmandu und den Hippie Trail seinerzeit ihre musikalischen Hommagen, wie zum Beispiel Cat Stevens (Katmandu, 1970), Bob Seger (Katmandu, 1975), Rush (A Passage to Bangkok, 1976), Tantra (The Hills of Katmandu, frühe 1980er Jahre), Godiego (Coming Together in Kathmandu, 1980) und selbst 2016 schwärmte Singer/Songwriter Richard Gregory noch von seinem Trip im Jahr 1974 von London nach Kathmandu (Along the Hippie Trail).


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