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Review: Atomfall – Eine packende Mischung aus Survival, Mystery und Erkundung Featured

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Mit Atomfall liefern die Entwickler ein atmosphärisches Survival-Abenteuer, das sich spürbar von klassischen Open-World-Titeln abhebt. Statt euch mit Questmarkern und Wegpunkten zu überschütten, setzt das Spiel auf freie Erkundung, ein ungewöhnliches Leads-System und eine dichte postapokalyptische Atmosphäre. Dabei entfaltet Atomfall eine spannende Mischung aus Survival-Gameplay, Story-Mystery und immersiver Welt, die einen immer tiefer in ihren Bann zieht.

Aber was macht Atomfall so besonders – und wo liegen seine Schwächen? Wir haben es ausführlich gespielt und teilen hier unsere Eindrücke.

Story & Atmosphäre

Atomfall entführt euch in eine alternative Version von Großbritannien der 1950er-Jahre, das von einer verheerenden nuklearen Katastrophe heimgesucht wurde. Als namenloser Überlebender wacht ihr in einer Quarantänezone auf – ohne Erinnerung, ohne Plan. Was ist passiert? Was ist eure Rolle in diesem zerstörten Land?

Die Spielwelt ist von politischen Intrigen, fanatischen Kulten, mysteriösen Militäreinheiten und verzweifelten Überlebenden bevölkert. Während ihr euch durch verfallene Dörfer, Forschungseinrichtungen und militärische Sperrzonen schlagt, deckt ihr Stück für Stück die Wahrheit hinter dem Atomunfall und eurer eigenen Vergangenheit auf.

Erzählt wird die Geschichte dabei nicht durch vorgekaute Cutscenes, sondern vor allem durch die Umgebung, Gespräche, Dokumente und Hinweise, die ihr findet. Das fördert die Immersion ungemein und lässt euch selbst entscheiden, wie tief ihr in die Hintergrundgeschichte eintauchen wollt.

Grafik & Sound – Atmosphäre pur, aber Schwächen bei den Charakteren

Optisch setzt Atomfall nicht auf bombastische Grafik, sondern auf liebevolle Details und eine dichte Atmosphäre. Die Spielwelt ist in mehrere große, abgeschlossene Zonen unterteilt, die allesamt optisch abwechslungsreich und glaubwürdig gestaltet sind. Verlassene Dörfer, dichte Wälder, dunkle Bunker und zerstörte Labore – jede Location erzählt ihre eigene Geschichte und lädt zum Erkunden ein.

Besonders stark ist das Leveldesign: Überall gibt es versteckte Pfade, Hinweise und kleine Details zu entdecken, die euch nicht nur mehr über die Welt verraten, sondern auch spielerisch voranbringen. Diese ständige Entdeckerlust ist eine der größten Stärken des Spiels.

Wermutstropfen: Die NPCs wirken leider altbacken. Hölzerne Animationen, starre Gesichter und wenig glaubwürdige Mimik reißen einen immer wieder aus der ansonsten stimmigen Atmosphäre. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen.

Dafür punktet der Sound auf ganzer Linie: Die Umgebungsgeräusche verstärken die beklemmende Atmosphäre perfekt – ob Wind, der durch Ruinen pfeift, bedrohliche Klänge in dunklen Schächten oder das metallische Knacken eurer Waffen. Jeder Schuss klingt wuchtig und gefährlich. Leider gibt es nur eine englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln – wer deutsche Synchronisation erwartet, wird enttäuscht. Uns hat es aber nicht gestört.

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Gameplay – Freiheit und Eigenverantwortung stehen im Fokus

Das Gameplay von Atomfall hebt sich angenehm von klassischen Open-World-Formeln ab. Statt euch linear von A nach B zu schicken, gibt euch das Spiel ein Leads-System an die Hand: Hinweise und Spuren, die ihr selbst interpretieren müsst. Wo ihr am Ende landet, hängt davon ab, welchen Hinweisen ihr folgt – nicht jeder Informant ist ehrlich oder verfolgt die gleichen Interessen. Dieses System zwingt euch zum Nachdenken und sorgt dafür, dass ihr euch wirklich wie ein Überlebender fühlt, der die Welt selbst erkundet.

Kämpfe – roh, brutal und fordernd

Die Kämpfe in Atomfall sind alles andere als leicht. Munition ist rar, Waffen verschleißen und Gegner sind tödlich. Ihr spielt keinen übermenschlichen Helden, sondern einen normalen Menschen – und das spürt man. Jeder Kampf ist ein Risiko, jeder Schuss will gut überlegt sein. Besonders spannend: Eure Herzfrequenz beeinflusst eure Treffsicherheit. Wer gestresst oder erschöpft ist, zielt schlechter – ein cleveres Detail, das die Kämpfe noch intensiver macht.

Neben Schusswaffen stehen euch auch Nahkampfwaffen und Wurfobjekte wie Molotows oder Granaten zur Verfügung. Ein gut platzierter Tritt kann euch im richtigen Moment Luft verschaffen und euch wertvolle Sekunden zum Nachladen bringen. Gerade wenn mehrere Gegner auf einmal angreifen, wird es hektisch und fordernd – Survival pur.

Ressourcen-Management – Überleben ist harte Arbeit

Ein zentrales Element von Atomfall ist das Ressourcen-Management. Munition, Heilmittel und andere Ressourcen sind knapp und müssen mit Bedacht eingesetzt werden. Planloses Drauflosballern führt schnell ins Verderben. Wer jedoch aufmerksam die Welt erkundet, wird mit nützlichen Items, neuen Waffen und sogenannten Simulationspunkten belohnt, die ihr zur Charakterverbesserung nutzen könnt.

Hier glänzt das Spiel mit seiner Belohnungsstruktur: Wer aufmerksam ist und seine Umgebung genau untersucht, wird langfristig klar im Vorteil sein.

Kritikpunkt: Inventarsystem

Ein echter Wermutstropfen ist das Inventar-Management. Der Platz ist extrem begrenzt, wodurch ihr ständig am Aussortieren seid. Besonders störend: Ihr könnt nur vier Waffen gleichzeitig tragen. Für ein Spiel, das so stark auf Freiheit und unterschiedliche Spielstile setzt, ist das eindeutig zu wenig. Ein ausbaubares Inventar oder eine Lagermöglichkeit hätten hier viel Frust verhindern können.

08punkteFazit – Überraschungshit mit kleinen Schwächen

Atomfall hat uns wirklich positiv überrascht. Die Mischung aus freier Erkundung, intensiven Kämpfen und einer dichten, detailreichen Spielwelt sorgt für ein intensives Survival-Erlebnis, das man so selten findet. Besonders die Entscheidung, auf klassische Questmarker zu verzichten, gibt dem Spiel eine ganz eigene Dynamik und fordert euch heraus, die Welt wirklich selbstständig zu erforschen.

Die Schwächen bei den NPC-Animationen und das nervige Inventarsystem trüben das Erlebnis zwar ein wenig, können den insgesamt sehr positiven Eindruck aber nicht zerstören.

Für alle, die Lust auf ein atmosphärisches Survival-Abenteuer mit spannender Story und echtem Erkundungsfaktor haben, ist Atomfall eine klare Empfehlung. Besonders cool: Das Spiel ist direkt im Xbox Game Pass enthalten – ideal zum Reinschnuppern.

Unser Tipp: Wer Spaß an Atomfall findet, sollte den Kauf in Erwägung ziehen, um die Entwickler zu unterstützen. Gerade solche kreativen Projekte abseits der AAA-Produktionen verdienen jede Unterstützung.

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