DA KOMMT NOCH WAS Featured
Am 10. März 2023 veröffentlicht Weltkino DA KOMMT NOCH WAS auf DVD & digital. Komisch, aber mit viel Empathie für ihre Figuren inszeniert Regisseurin Mareille Klein eine berührende Tragikomödie um die späte Liebe eines vermeintlich ungleichen Paares. Hauptdarstellerin Ulrike Willenbacher hat für ihre Rolle der Helga beim Kinofest Lünen den Schauspielpreis erhalten. Auf dem Münchener Filmfest wurde DA KOMMT NOCH WAS 2021 mit dem FIPRESCI-Preis für den besten Film in der Reihe Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.
Inhalt:
Spätestens als Helga durch den Boden ihres Wohnzimmers kracht, wird ihr klar, dass sie feststeckt. Zwei Jahre ist es her, dass ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat, aber sie ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard als Vertretung schickt. Anfangs selbst noch Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen die beiden sich näher. Doch als Helgas Familie und Freunde von ihrem Geheimnis erfahren, fällt es ihr schwer, vor den anderen zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, der so gar nicht dem gängigen Männlichkeitsbild ihres Milieus entspricht. Wird Helga ihr junges, spätes Glück gesellschaftlichen Konventionen opfern?
Mareille Klein blickt in ihrem zweiten abendfüllenden Spielfilm nach ihrem viel beachteten Debüt DINKY SINKY (FIPRESCI-Preis und Förderpreis Neues Deutsches Kino für Drehbuch beim Filmfest München 2016) ironisch-liebevoll hinter die bürgerliche Fassade einer 62-jährigen Frau – brillant verkörpert von Ulrike Willenbacher – deren Leben unerwartet auf den Kopf gestellt wird. Seine Weltpremiere feierte DA KOMMT NOCH WAS beim Filmfest München 2021.
DA KOMMT NOCH WAS ist eine Produktion von BerghausWöbke Filmproduktion und Vega Film in Koproduktion mit Rat Pack Filmproduktion und Bayerischer Rundfunk (Natalie Lambsdorff) in Zusammenarbeit mit BR/arte (Monika Lobkowicz) und wurde gefördert von FFF Bayern, DFFF, FFA, BAK und Zürcher Filmstiftung.
