Solo-Entwickler Thorin von Pebbledust Games und Pretty Soon veröffentlichen heute „Together on Mars“ auf Steam. Das große kostenlose Update für Blossom: The Seed of Life führt einen vollständigen Online-Koop für bis zu vier Spieler ein.

Blossom hat sich zu einem jener Indie-Spiele entwickelt, die auf den ersten Blick eher klein wirken, Spieler aber immer wieder mit ihrem Umfang überraschen. YouTube- und Twitch-Creator haben aus ihrem ersten Blick auf das Spiel häufig mehrstündige Serien und komplette Playthroughs gemacht. Gleichzeitig haben innerhalb von nur fünf Monaten mehr als 35.000 Spieler die stetig wachsende Mischung aus Terraforming, Bauen und Erkunden erlebt.

Mit dem Update können Spieler bis zu drei Freunde einladen und die gesamte Kampagne von Blossom gemeinsam von Anfang bis Ende erleben. Zusammen erkunden sie den Mars, bauen Ressourcen ab und Basen auf, fahren mit Fahrzeugen, automatisieren Fabriken, entdecken neues Leben und verwandeln den kargen Planeten nach und nach in ein florierendes Ökosystem.

Blossom: The Seed of Life – Offizieller „Together on Mars“-Update-Trailer

Über die Einführung des Koop-Modus in Blossom sagt Thorin, der Solo-Entwickler des Spiels:

„Die Spieler haben schon seit dem allerersten Dev-Log nach einem Koop-Modus gefragt, aber ich hatte immer die Sorge, dass dadurch dieses Gefühl verloren gehen könnte, in Blossom allein auf einem riesigen, stillen Planeten zu sein. Was mich überrascht hat: Der Koop-Modus nimmt diesem Gefühl überhaupt nichts. Der Mars wirkt noch immer riesig, ruhig und einsam – aber jetzt kann man das gemeinsam erleben.

Dabei entstehen auch einige wirklich lustige Situationen.

Als ich das Spiel mit meiner Frau getestet habe, waren wir uns nicht einig, wie wir die Dinge angehen sollten. Irgendwann zog sie los und errichtete ihre eigene Operationsbasis in einem völlig anderen Teil des Planeten, während ich meine Basis weiterführte. Solche Momente haben mir gezeigt, dass man im Koop nicht einfach nur gemeinsam auf dem Mars überlebt – es entstehen auch völlig neue Geschichten, die man erzählen kann.“

Der Fortschritt im Koop-Modus wird vollständig geteilt. Das gilt unter anderem für Basen, Terraforming, Forschung, Automatisierung und den Story-Fortschritt. Gleichzeitig behält jeder Spieler seinen eigenen Rucksack und seine eigene Ausrüstung. Auch die Farben der Raumanzüge lassen sich individuell anpassen.

Wichtig für bisherige Spieler: Vorhandene Spielstände sind vollständig mit „Together on Mars“ kompatibel.Spieler können ihre bereits aufgebaute Welt einfach laden und für Freunde öffnen. Ein Neustart ist nicht erforderlich.

Wer den Mars lieber allein terraformen möchte, kann dies weiterhin tun. Der Singleplayer-Modus bleibt unverändert.