Aniimo gehört zu den spannendsten neuen Creature-Collector-Spielen des Jahres. Pawprint Studio verbindet eine große offene Spielwelt mit Echtzeitkämpfen, zahlreichen sammelbaren Kreaturen, Koop- und PvP-Inhalten sowie einem besonderen Verwandlungssystem. Der Release steht unmittelbar bevor: Aniimo erscheint am 16. September 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die Versionen für iOS und Android folgen am 23. September 2026.
Besonders interessant ist allerdings nicht nur das Spiel selbst. Pawprint Studio hat nach mehreren Testphasen ausführlich auf die Rückmeldungen der Community reagiert und für die Release-Version teilweise tiefgreifende Änderungen vorgenommen. Einige Systeme, die während der Beta für Kritik sorgten, wurden vereinfacht, komplett überarbeitet oder sogar vollständig aus dem Spiel entfernt.
Eine offene Welt voller Aniimo
Im Mittelpunkt von Aniimo steht die große Welt von Idyll. Dort leben zahlreiche unterschiedliche Kreaturen, die nicht einfach nur an festgelegten Punkten auf ihre Entdeckung warten. Bestimmte Aniimo erscheinen abhängig von Region, Umgebung, Wetter, Naturphänomenen oder anderen Bedingungen.
Gerade das Entdecken soll einen wichtigen Teil des Spiels ausmachen. Pawprint Studio möchte erreichen, dass Spieler nicht lediglich eine Liste von Kreaturen abarbeiten, sondern die Welt erkunden und dabei immer wieder auf neue Aniimo, besondere Verhaltensweisen oder seltene Varianten stoßen.
Zum Einfangen kommen sogenannte Aniipods zum Einsatz. Gleichzeitig können Spieler ihre Erfolgschancen erhöhen, indem sie beispielsweise schlafende Aniimo überraschen, sich vorsichtig anschleichen, im Kampf Break-Schaden verursachen oder bessere Aniipods verwenden.
Mit Twine selbst zum Aniimo werden
Eine der größten Besonderheiten von Aniimo ist das sogenannte Twine-System. Spieler schicken ihre Kreaturen nicht einfach nur in den Kampf, sondern können sich direkt mit einem Aniimo verbinden und dessen Form annehmen.
Dadurch ändern sich sowohl das Kampfsystem als auch die Möglichkeiten bei der Erkundung. Je nach Aniimo lassen sich beispielsweise Klippen erklimmen, größere Distanzen gleitend überwinden oder Gebiete unter Wasser erkunden.
Auch während der Kämpfe unterscheidet sich Aniimo damit deutlich von klassischen Creature-Collectorn. Neben einem Modus, in dem die Fähigkeiten der eigenen Aniimo koordiniert werden, können Spieler über Twine selbst die Kontrolle übernehmen und Echtzeitangriffe sowie Kombinationen ausführen.
Pawprint Studio reagiert auf die Kritik aus der Beta
Nach dem Ende der letzten Testphase hat Pawprint Studio nach eigenen Angaben sowohl positives Feedback als auch deutliche Kritik der Spieler ausgewertet. Für die Release-Version wurden daraufhin mehrere Systeme verändert.
Der Entwickler betont dabei ausdrücklich, dass das Feedback nicht einfach nur gesammelt wurde. Mehrere Änderungen, die direkt aus den Rückmeldungen der Spieler entstanden sind, befinden sich bereits in der Launch-Version.
Eine der größten Änderungen betrifft dabei das komplette Trainings- und Ausrüstungssystem der Aniimo.
Das Runen-System wurde vollständig entfernt
Während der Beta verfügten ausgerüstete Gegenstände noch über zufällige Runenplätze. Zusätzlich existierte ein eigenes Runen-System, mit dem Spieler ihre Aniimo weiter optimieren konnten.
Dieses System gibt es zum Release nicht mehr.
Pawprint Studio hat bestätigt, dass sowohl die zufälligen Runen-Slots auf den ausgerüsteten Gegenständen als auch das komplette Runen-System aus Aniimo entfernt wurden.
Damit verschwindet ein zusätzlicher Zufalls- und Grinding-Faktor aus dem Spiel. Gleichzeitig wurde das gesamte Training der Aniimo vereinfacht.
Spieler erhalten zum Release mehr Legendary Star Dust. Bei Aniimo unter Level 60 kann das sogenannte Capability Awakening jederzeit zurückgesetzt werden. Die dafür verwendeten Trainingsmaterialien werden anschließend zurückgegeben.
Außerdem werden die maximal erreichbaren Capability-Werte künftig schrittweise über das Level des Aniimo und dessen Resonance-Sterne freigeschaltet. Dadurch soll besonders zu Beginn des Spiels weniger Druck entstehen, sofort das perfekte Aniimo aufbauen zu müssen.
Auch die sogenannten Capafruit-Effekte können künftig beim Vererben automatisch auf ein anderes Aniimo übertragen werden. Wer später seine bevorzugte Kreatur wechselt, muss deshalb nicht sämtliche Ressourcen erneut investieren.
Prismana-Aniimo sollen deutlich verständlicher werden
Auch das System rund um die seltenen Prismana-Aniimo wurde für den Release umfangreich überarbeitet.
Während der Beta war für Spieler teilweise nur schwer nachvollziehbar, wann und unter welchen Bedingungen Prismana-Aniimo erscheinen konnten. Genau dieses Problem möchte Pawprint Studio mit der finalen Version beheben.
Besonders wichtig ist die Änderung beim sogenannten Nurturing-System. Die grundsätzliche Chance, dadurch einen Prismana Flow auszulösen, ist jetzt konstant.
In der Beta konnte eine niedrige Prismatic Energy gerade zu Beginn dazu führen, dass die Wahrscheinlichkeit entsprechend schlechter ausfiel. Dieser Effekt wurde entfernt. Jeder Nurturing-Vorgang besitzt zum Release grundsätzlich die gleiche Basiswahrscheinlichkeit, einen Prismana Flow auszulösen.
Das vorhandene Garantiesystem bleibt trotzdem bestehen.
Lucky Strikes können Prismana-Aniimo anlocken
Neu ist außerdem eine Lucky-Strike-Mechanik beim Einfangen von Aniimo.
Gelingt beim Fangen ein Lucky Strike, erhalten Spieler zusätzliche Gegenstände. Gleichzeitig steigt die Prismatic Energy des jeweiligen Gebietes.
Darüber hinaus besteht die Chance, dass ein Lucky Strike unmittelbar einen Prismana Flow auslöst. Dadurch können Prismana-Aniimo direkt in das Gebiet gelockt werden.
Spieler erhalten damit einen weiteren nachvollziehbaren Weg, aktiv auf das Auftauchen dieser seltenen Varianten hinzuarbeiten.
Saisonale Prismana-Aniimo sollen leichter zu finden sein
Auch bei saisonalen Prismana-Aniimo setzt Pawprint Studio an einem der größten Kritikpunkte an.
Die Regeln für das Auftauchen saisonexklusiver Prismana-Aniimo wurden komplett überarbeitet. Laut Entwickler sollen die Bedingungen jetzt klarer und intuitiver sein.
Spieler sollen dadurch besser verstehen können, was sie tun müssen und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, damit ein bestimmtes Prismana-Aniimo erscheinen kann.
Gerade für Spieler, die gezielt seltene Varianten sammeln möchten, dürfte diese Änderung enorm wichtig sein. Statt weitgehend im Dunkeln nach den richtigen Voraussetzungen zu suchen, sollen die Spawnbedingungen nachvollziehbarer werden.
Auch Prismatic Energy wird einfacher
Zusätzlich wurde das System hinter der Prismatic Energy vereinfacht.
Die Qualität der eingesetzten Opfergaben beziehungsweise Materialien beeinflusst künftig nicht mehr die Qualität eines sogenannten Wild Surge. Dieser Zusammenhang wurde vollständig entfernt.
Beim Ecosystem Nurturing erhalten Spieler stattdessen immer eine festgelegte Menge Prismatic Energy.
Damit wird ein weiterer Zufallsfaktor reduziert und das System dürfte deutlich leichter nachvollziehbar werden.
Neue Umbral Aniimo mit perfekten Werten
Neben den bekannten Prismana-Varianten führt Pawprint Studio außerdem die sogenannten Umbral Aniimo ein.
Diese besonders seltenen Kreaturen besitzen eine eigene Farbgebung und verfügen grundsätzlich über Perfect Potential.
Umbral Aniimo können unter anderem bei Wild Surges auftauchen, die durch Ecosystem Nurturing ausgelöst werden. Mit etwas Glück lassen sie sich allerdings auch direkt in der offenen Welt entdecken.
Zusätzlich wurde die Wahrscheinlichkeit erhöht, wilde Aniimo mit besonders hohen Potential-Werten von 9/9 oder sogar 10/10 zu finden.
Auch Aniimo, die mit einem Sparkling Cube gefangen werden, besitzen garantiert Perfect Potential.
Legendäre Aniimo werden deutlich weniger vom Glück abhängig
Besonders viel Kritik gab es während der Tests beim legendären Aniimo Irisalis.
Spieler mussten zunächst Zugang zu der Begegnung erhalten und anschließend immer wieder Aniipods werfen. Ob der Fang tatsächlich gelang, hing trotzdem stark vom Zufall ab.
Pawprint Studio räumt selbst ein, dass dieser Ablauf zu repetitiv war und ein eigentlich besonderes Treffen mit einem legendären Aniimo dadurch schnell zu einer anstrengenden Aufgabe werden konnte.
Für den Release wurde das komplette System deshalb neu aufgebaut.
Spieler sammeln künftig Legendary Tokens ganz normal beim Erkunden der Welt und durch den Fortschritt innerhalb der Geschichte.
Mit diesen Token lässt sich ein persönlicher Legendary Aniipod herstellen.
Sobald dieser fertiggestellt wurde, erscheint eine spezielle Begegnung mit Irisalis auf der Karte. Anschließend folgt die dazugehörige Geschichte und der Kampf gegen das legendäre Aniimo.
Nach dem Sieg kommt der zuvor hergestellte Legendary Aniipod zum Einsatz und die Verbindung mit Irisalis wird hergestellt.
Damit fällt das wiederholte Absolvieren derselben Herausforderung in der Hoffnung auf einen glücklichen Fang weg.
Noch wichtiger: Dieses System soll nicht nur bei Irisalis zum Einsatz kommen. Pawprint Studio bezeichnet den neuen Ablauf ausdrücklich als Vorlage für zukünftige legendäre Aniimo.
Seltene Aniimo sollen mehr Belohnung und weniger Frust bedeuten
Die Änderungen zeigen relativ deutlich, in welche Richtung Pawprint Studio Aniimo zum Release entwickeln möchte.
Seltene Kreaturen sollen natürlich weiterhin selten bleiben. Spieler sollen jedoch besser verstehen können, wie sie diese finden und welche Schritte notwendig sind.
Gerade bei Prismana-Aniimo wurden deshalb mehrere Mechaniken nachvollziehbarer gestaltet. Konstante Basiswahrscheinlichkeiten beim Nurturing, klare Bedingungen bei saisonalen Prismana-Aniimo, feste Mengen Prismatic Energy und die neuen Lucky Strikes sorgen dafür, dass Spieler stärker beeinflussen können, was in der Welt passiert.
Auch bei legendären Aniimo steht der tatsächliche Spielfortschritt stärker im Mittelpunkt als reines Glück.
Koop und PvP gehören ebenfalls dazu
Aniimo lässt sich zwar alleine spielen, verfügt gleichzeitig aber über umfangreiche Online-Funktionen. Dazu zählen Koop, PvP und plattformübergreifende Multiplayer-Inhalte.
Auch Operation: Egg Heist wurde für den Release überarbeitet. Dort sollen künftig mehr unterschiedliche Eier erhältlich sein.
Zusätzlich kommt mit dem Chaos Mode eine besonders schwierige Variante hinzu. Pawprint Studio möchte auch die PvP-Event-Modi nach der Veröffentlichung weiter anpassen und verbessern.
Eine Open World mit Rätseln und unterschiedlichen Lösungswegen
Idyll soll weit mehr sein als eine große Kulisse zum Sammeln von Kreaturen.
Die offene Welt besteht aus verschiedenen Biomen und setzt stark auf Erkundung. Elemente wie Feuer, Wasser und Wind können gemeinsam mit den Fähigkeiten der Aniimo genutzt werden, um Rätsel zu lösen oder neue Wege zu öffnen.
Klettern, Gleiten, Schleichen und unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten sollen dafür sorgen, dass Spieler selbst entscheiden können, wie sie bestimmte Situationen angehen.
Durch Twine spielen auch die Fähigkeiten der gesammelten Aniimo außerhalb der Kämpfe eine wichtige Rolle.
Aniimo erscheint als Free-to-play-Spiel
Aniimo erscheint grundsätzlich kostenlos. Spieler können also ohne klassischen Kaufpreis in die Welt von Idyll einsteigen.
Daneben wird es optionale In-Game-Käufe und zusätzliche digitale Inhalte geben.
Gerade deshalb dürfte für viele Spieler entscheidend sein, wie stark das eigentliche Creature-Collecting mit Monetarisierung und Zufallssystemen verbunden wird.
Die Änderungen nach der Beta sind deshalb ein wichtiges Signal. Insbesondere das Entfernen des kompletten Runen-Systems, die Überarbeitung der legendären Aniimo und die besser nachvollziehbaren Mechaniken rund um Prismana-Aniimo greifen Kritikpunkte auf, die während der Tests immer wieder genannt wurden.
Wie fair das vollständige Free-to-play-Modell am Ende tatsächlich umgesetzt wird, lässt sich allerdings erst nach dem offiziellen Start abschließend beurteilen.
Mehr als 30 Millionen Vorregistrierungen
Das Interesse an Aniimo ist bereits vor der Veröffentlichung enorm. Weltweit wurden inzwischen mehr als 30 Millionen Vorregistrierungen erreicht.
Damit startet Pawprint Studio mit einer entsprechend großen potenziellen Community in die Veröffentlichung.
Vorregistrierte Spieler können zum Start außerdem verschiedene Belohnungen erhalten, darunter Ingame-Gegenstände, Aniipods und kosmetische Inhalte.
Wann erscheint Aniimo?
Aniimo erscheint am 16. September 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S.
Die Versionen für iOS und Android folgen am 23. September 2026.
Der weltweite Start auf PC und Konsolen ist für 10:00 Uhr UTC+8 vorgesehen. In Deutschland entspricht das 04:00 Uhr morgens am 16. September.
Kann Aniimo zum nächsten großen Creature-Collector werden?
Aniimo bringt einige interessante Ideen mit, um sich von anderen Creature-Collectorn abzusetzen. Besonders das Twine-System, mit dem Spieler selbst die Form ihrer Aniimo annehmen können, verbindet Erkundung und Kämpfe auf eine ungewöhnliche Art miteinander.
Fast genauso interessant ist wenige Tage vor dem Release allerdings der Umgang von Pawprint Studio mit der Kritik aus den Testphasen.
Das komplette Runen-System wurde gestrichen. Zufällige Runenplätze verschwinden ebenfalls. Legendäre Aniimo sollen nicht mehr über wiederholte Fangversuche und reines Glück frustrieren. Das Training wurde vereinfacht und Ressourcen können leichter auf andere Aniimo übertragen werden.
Auch das komplizierte System rund um Prismana-Aniimo wurde deutlich verständlicher gestaltet. Spieler erhalten klarere Spawnbedingungen, eine konstante Basiswahrscheinlichkeit beim Nurturing und mit Lucky Strikes zusätzliche Möglichkeiten, einen Prismana Flow auszulösen.
Damit versucht Pawprint Studio offensichtlich, einen wichtigen Spagat zu schaffen: Seltene Aniimo sollen sich weiterhin besonders anfühlen, ohne dass ihre Suche unnötig kompliziert oder hauptsächlich vom Glück abhängig ist.
Ob dieses Konzept auch langfristig aufgeht und wie fair die Monetarisierung des Free-to-play-Spiels tatsächlich ausfällt, wird sich ab dem 16. September zeigen.
Mit einer großen offenen Welt, Echtzeitkämpfen, Koop- und PvP-Inhalten, einem ungewöhnlichen Verwandlungssystem und mehr als 30 Millionen Vorregistrierungen dürfte Aniimo zum Release jedenfalls ordentlich Aufmerksamkeit bekommen.