Wer unterwegs mit Notebook, Smartphone und weiterem Zubehör arbeitet oder reist, ist nicht immer in der Nähe einer Steckdose. Eine klassische Smartphone-Powerbank reicht dann schnell nicht mehr aus – insbesondere dann, wenn zusätzlich ein leistungsstarkes Notebook wie ein MacBook Pro geladen werden soll. Genau für diesen Einsatzzweck ist die HyperJuice 24K 200W Laptop Power Bank gedacht.

Mit 24.000 mAh beziehungsweise 88,8 Wh, einer maximalen Gesamtleistung von 200 Watt, zwei leistungsstarken USB-C-Anschlüssen und einem zusätzlichen USB-A-Port gehört sie klar zur leistungsstärkeren Klasse mobiler Akkus.

In unserem Praxistest haben wir die HyperJuice hauptsächlich zusammen mit einem MacBook Pro und einem iPhone 17 Pro Max genutzt. Dabei interessierte uns weniger ein theoretischer Laborvergleich als die Frage, wie zuverlässig und angenehm sich die Powerbank tatsächlich unterwegs einsetzen lässt. Neben Ladeleistung und Ausdauer haben wir deshalb auch Verarbeitung, Display, Wärmeentwicklung, Mobilität und das Design genauer betrachtet.

Verpackung und Lieferumfang

Bereits die Verpackung hat uns optisch gut gefallen. Hyper setzt auf ein modernes, auffälliges Design mit orangefarbenen Elementen und einer klaren Produktdarstellung. Dadurch hebt sich die Verpackung von vielen eher nüchtern gestalteten Technikprodukten ab, ohne überladen zu wirken.

Auch die wichtigsten Eigenschaften der Powerbank werden bereits auf der Verpackung verständlich dargestellt. Insgesamt vermittelt die Präsentation einen wertigen Ersteindruck, der gut zur Preisklasse des Produkts passt.

Im Lieferumfang befinden sich neben der Powerbank ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, eine Kurzanleitung sowie weitere Dokumentation. Das mitgelieferte USB-C-Kabel ist mit 240 W gekennzeichnet und damit entsprechend leistungsfähig ausgelegt.

Ein Netzteil liegt nicht bei. Wer die Powerbank mit hoher Geschwindigkeit wieder aufladen möchte, benötigt daher ein entsprechend leistungsfähiges USB-C-Netzteil.

Eine kleine Ergänzung hätten wir uns beim Zubehör allerdings gewünscht: Eine einfache Reise- oder Transporttasche wäre praktisch gewesen. Gerade weil die HyperJuice im Rucksack gemeinsam mit Notebook, Kabeln und anderem Zubehör transportiert wird, hätte eine solche Tasche zusätzlichen Schutz geboten. Insbesondere der glänzende Bereich rund um das Display wäre dadurch beim Transport besser vor möglichen Kratzern geschützt.

Das ist für uns kein echter Kritikpunkt, hätte das auf Reisen ausgelegte Gesamtpaket aber noch etwas abgerundet.

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Design und Verarbeitung

Auch die Powerbank selbst gefällt uns optisch sehr gut. Das längliche und leicht kantige Gehäuse wirkt modern, zurückhaltend und für unseren Geschmack eleganter als einige direkte Konkurrenzmodelle.

Hyper gibt für die Powerbank Abmessungen von rund 56 × 56 × 159 mm an. Dadurch besitzt sie eine fast quadratische Grundfläche und ist deutlich höher als klassische flache Smartphone-Powerbanks. Die Bauform lässt sich dadurch gut hochkant verstauen und passt beispielsweise problemlos in einen Rucksack.

Gerade das Design ist für uns einer der Pluspunkte der HyperJuice. Hama verfolgt bei einem vergleichbaren 200-W-Modell ein recht ähnliches längliches Konzept. Persönlich gefällt uns die Umsetzung bei der HyperJuice allerdings besser. Das dunkle Gehäuse in Verbindung mit dem integrierten Display wirkt für uns moderner und etwas eleganter.

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Billig oder günstig wirkt es deshalb jedoch keineswegs. Ganz im Gegenteil: Die Powerbank macht einen hochwertigen Ersteindruck, fühlt sich solide an und war bei unserem Testgerät sauber verarbeitet.

Auch die Stabilität konnte überzeugen. Die Anschlüsse sitzen sauber im Gehäuse und angeschlossene USB-C-Stecker hielten während des gesamten Tests zuverlässig. Es kam nicht vor, dass sich ein Kabel unbeabsichtigt löste oder aus einem Anschluss herausrutschte.

Kratzer oder auffällige Gebrauchsspuren konnten wir während unseres bisherigen Tests ebenfalls nicht feststellen. Das gilt auch für den glänzenden Bereich rund um das Display. Allerdings gehen wir grundsätzlich vorsichtig mit unserer Technik um. Eine allgemeine Aussage über die langfristige Kratzfestigkeit möchten wir daraus deshalb nicht ableiten.

Persönlich hätten wir gegen etwas mehr Farbauswahl ebenfalls nichts einzuwenden. Eine weiße Variante der HyperJuice könnten wir uns beispielsweise sehr gut vorstellen. Das ist natürlich reine Geschmackssache und spielt bei der technischen Bewertung keine Rolle – gefallen würde sie uns trotzdem.

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Gewicht und Mobilität

Ein Leichtgewicht ist die HyperJuice nicht. Unser Testgerät haben wir selbst auf die Waage gestellt und dabei ein Gewicht von 641 Gramm gemessen.

Das ist unterwegs durchaus spürbar. Als störend empfanden wir das Gewicht jedoch nicht. Wer eine Powerbank mit 24.000 mAh Kapazität und genügend Leistung für ein Notebook mitnehmen möchte, muss zwangsläufig mit einem größeren und schwereren Akku rechnen.

Für einen Rucksack, eine Notebooktasche oder das Reisegepäck empfinden wir die 641 Gramm deshalb als absolut vertretbar. Man trägt zwar merklich zusätzliches Gewicht mit sich herum, erhält dafür aber auch eine Energiereserve, mit der sich nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein leistungsstärkeres Notebook versorgen lässt.

Technische Daten

Merkmal Angabe
Produkt HyperJuice 24K 200W Laptop Power Bank
Modell HJ5501 / HJ5501GL
Kapazität 24.000 mAh / 88,8 Wh
Maximale Gesamtleistung 200 W
USB-C 2 Anschlüsse
Maximale USB-C-Leistung laut Hersteller bis zu 140 W
USB-A 1 Anschluss
USB-A-Leistung laut Hersteller bis zu 18 W
Eingang USB-C, laut Hersteller bis zu 100 W
Display LCD mit Akku-, Ein- und Ausgangsanzeige
Abmessungen laut Hersteller ca. 56 × 56 × 159 mm
Gewicht unseres Testgeräts 641 g
Flugreisen 88,8 Wh, laut Hersteller für das Handgepäck geeignet
Lieferumfang Powerbank, USB-C-auf-USB-C-Kabel, Dokumentation
Garantie 2 Jahre laut Verpackung
Webseite Offizielle HyperJuice-Produktseite bei Targus/Hyper

Das Display gehört zu den größten Stärken

Ein wesentliches Ausstattungsmerkmal der HyperJuice ist das integrierte LCD-Display. Hier setzt sich die Powerbank deutlich von einfacheren Modellen ab, die lediglich einige LEDs für den verbleibenden Ladestand besitzen.

Auf dem Display wird zunächst der verbleibende Akkustand angezeigt. Zusätzlich lassen sich Eingangs- und Ausgangsleistung sowie Informationen zu den einzelnen Anschlüssen ablesen.

Dabei kann man unter anderem erkennen, mit welcher Leistung ein angeschlossenes Gerät gerade geladen wird. Das macht es im Alltag wesentlich einfacher nachzuvollziehen, wie sich die zur Verfügung stehende Leistung auf mehrere Geräte verteilt.

Die Darstellung ist trotz der vielen Informationen leicht verständlich. Bereits nach kurzer Nutzung weiß man, welche Werte wo zu finden sind.

Besonders positiv fiel uns die Ablesbarkeit auf. Auch bei Sonneneinstrahlung konnten wir die Anzeige weiterhin gut erkennen. Gerade unterwegs ist das nicht selbstverständlich und macht das Display deutlich nützlicher als eine Anzeige, die nur unter optimalen Lichtbedingungen funktioniert.

Für uns gehört das Display deshalb ganz klar zu den stärksten Eigenschaften der HyperJuice.

Praxistest mit MacBook Pro und iPhone 17 Pro Max

Im Alltag haben wir die HyperJuice hauptsächlich mit einem MacBook Pro und einem iPhone 17 Pro Maxverwendet.

Beide Geräte wurden im Test zuverlässig und zügig geladen. Während der gesamten Nutzung hatten wir weder Ladeabbrüche noch Fehlermeldungen oder Probleme bei der Geräteerkennung.

Besonders interessant war für uns natürlich der gleichzeitige Betrieb beider Geräte. Dazu haben wir MacBook Pro und iPhone parallel an die beiden USB-C-Anschlüsse angeschlossen.

Auch dabei arbeitete die HyperJuice vollkommen problemlos.

In einer konkreten Testsituation zeigte das Display eine Gesamtausgangsleistung von 101 Watt an. Davon entfielen 86,4 Watt auf USB-C1 und 15,3 Watt auf USB-C2.

Diese Werte stammen aus der integrierten Anzeige der HyperJuice. Wir haben sie nicht zusätzlich mit einem externen USB-Messgerät kontrolliert und behandeln sie deshalb nicht als unabhängige Labormessung.

Die vom Hersteller beworbenen maximal 140 Watt über einen einzelnen USB-C-Port haben wir ebenfalls nicht separat nachgemessen. Wir können deshalb nicht behaupten, diesen Maximalwert im eigenen Test bestätigt zu haben.

Für unseren praktischen Einsatz war allerdings entscheidender, dass Notebook und Smartphone gleichzeitig zuverlässig mit hoher Leistung versorgt wurden – und genau das funktionierte problemlos.

Wie viel Energie bieten 24.000 mAh?

Mit 24.000 mAh beziehungsweise 88,8 Wh besitzt die HyperJuice eine stattliche Energiereserve.

Eine Kapazitätsangabe allein vermittelt allerdings nur schwer, was das im Alltag tatsächlich bedeutet. Deshalb nennt der Hersteller auch Beispielwerte. Ein iPhone 17 Pro soll sich nach Herstellerangabe bis zu 5,4-mal vollständig laden lassen.

Dieser Wert stammt ausdrücklich vom Hersteller und wurde von uns nicht durch fünf vollständige Ladezyklen überprüft. Die tatsächliche Anzahl möglicher Ladungen hängt ohnehin von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise vom jeweiligen Gerät, dessen Akkugröße, dem Ladezustand und den unvermeidbaren Umwandlungsverlusten.

Unsere Nutzung sah zudem anders aus: Statt ausschließlich ein Smartphone mehrfach vollständig zu laden, haben wir die Powerbank überwiegend gemischt mit MacBook Pro und iPhone 17 Pro Max verwendet.

Bei dieser Nutzung sind wir mit der HyperJuice problemlos durch den gesamten Tag gekommen. Genau darin sehen wir auch den eigentlichen Vorteil dieses Modells. Sie dient nicht lediglich dazu, einem Smartphone noch etwas zusätzliche Laufzeit zu verschaffen, sondern kann unterwegs gleichzeitig als Energiereserve für deutlich leistungsstärkere Geräte dienen.

Wiederaufladen der HyperJuice

Natürlich muss auch eine große Powerbank irgendwann selbst wieder an die Steckdose.

Der Hersteller nennt hierfür eine Eingangsleistung von bis zu 100 Watt über USB-C. Voraussetzung dafür ist natürlich ein entsprechend leistungsfähiges USB-C-Netzteil.

Eine vollständige Ladezeit von 0 auf 100 Prozent haben wir nicht exakt gestoppt. Bei unserer Nutzung konnten wir allerdings beobachten, dass eine vollständig entladene HyperJuice nach ungefähr einer Stunde bereits wieder bei rund 80 Prozent lag.

Dieser Wert ist keine kontrollierte Labormessung, vermittelt aber einen guten Eindruck davon, dass sich die Powerbank trotz ihrer hohen Kapazität vergleichsweise schnell wieder einsatzbereit machen lässt.

Wärmeentwicklung

Hohe Ladeleistungen können bei Powerbanks zu einer durchaus spürbaren Wärmeentwicklung führen. Deshalb haben wir auch darauf während des Einsatzes geachtet.

Hier zeigte sich die HyperJuice erfreulich unauffällig.

Selbst beim gleichzeitigen Laden von MacBook Pro und iPhone wurde die Powerbank nach unserem Empfinden nicht unangenehm heiß. Die Temperatur blieb während der Nutzung in einem normalen Bereich.

Teilweise hatten wir sogar den Eindruck, dass das angeschlossene iPhone selbst wärmer wurde als die Powerbank.

Da wir keine Temperaturen mit einem Thermometer oder einer Wärmebildkamera gemessen haben, handelt es sich hierbei ausdrücklich um unseren subjektiven Praxiseindruck. Eine konkrete Temperaturangabe wäre ohne entsprechende Messung nicht seriös.

Keine Abstürze oder Ladeabbrüche

Auch hinsichtlich der Zuverlässigkeit können wir nach unserem bisherigen Test nichts Negatives berichten.

Während der gesamten Nutzung kam es zu keinem Absturz, keinem Ladeabbruch und keiner Fehlermeldung. Angeschlossene Geräte wurden zuverlässig erkannt und der parallele Betrieb über die beiden USB-C-Anschlüsse funktionierte ebenfalls ohne Auffälligkeiten.

Gerade bei einer leistungsstarken Powerbank, die im Idealfall unterwegs ein Notebook versorgen soll, ist diese Zuverlässigkeit mindestens genauso wichtig wie möglichst beeindruckende Maximalwerte auf dem Datenblatt.

Den zusätzlichen USB-A-Anschluss sowie den gleichzeitigen Betrieb von drei Geräten haben wir dagegen nicht ausprobiert. Unterwegs verwenden wir inzwischen praktisch ausschließlich USB-C-Geräte. Entsprechend möchten wir zur praktischen USB-A-Leistung keine Testerfahrung vortäuschen, die wir nicht gemacht haben.

Für Flugreisen interessant

Mit einer Energie von 88,8 Wh bleibt die HyperJuice unter der für Flugreisen wichtigen 100-Wh-Marke.

Der Hersteller bezeichnet das Modell entsprechend als Airline Carry-On Compliant, also als für das Handgepäck auf Flugreisen geeignet.

Gerade für Nutzer, die regelmäßig beruflich oder privat fliegen, ist das ein wesentlicher Vorteil. Eine leistungsfähige Notebook-Powerbank bringt wenig, wenn ihre Akkukapazität bei Flugreisen zum Problem wird.

Dabei gilt grundsätzlich: Powerbanks beziehungsweise lose Lithium-Akkus gehören in der Regel ins Handgepäck und nicht in den aufgegebenen Koffer. Da Fluggesellschaften zusätzliche eigene Vorgaben festlegen können, sollte man sich vor einer Reise trotzdem über die Bestimmungen der jeweiligen Airline informieren.

Mit 88,8 Wh ist die HyperJuice jedenfalls bewusst so dimensioniert, dass sie hohe Kapazität bietet und gleichzeitig für den mobilen Reiseeinsatz interessant bleibt.

Vergleich mit Hama, UGREEN und Anker

Leistungsstarke Laptop-Powerbanks sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Entsprechend bekommt die HyperJuice Konkurrenz unter anderem von Hama, UGREEN und Anker.

Besonders ähnlich ist das Konzept verschiedener 200-W-Powerbanks von Hama und UGREEN. Auch dort findet man hohe Kapazitäten, zwei USB-C-Ports, einen zusätzlichen USB-A-Anschluss und integrierte Displays.

Anker bietet ebenfalls leistungsstarke Modelle an, die teilweise noch höhere Gesamtleistungen und größere Kapazitäten erreichen.

Rein anhand der technischen Daten unterscheiden sich einige dieser Produkte deshalb weniger stark, als man zunächst vermuten könnte.

Für uns spielt an diesem Punkt auch das Design eine Rolle. Gerade gegenüber einigen direkten Konkurrenten gefällt uns die HyperJuice optisch besser. Die längliche Form, das zurückhaltende dunkle Gehäuse und die Integration des Displays ergeben für unseren Geschmack ein besonders stimmiges Gesamtbild.

Das ist natürlich eine subjektive Einschätzung. Technische Daten lassen sich messen und vergleichen – Design bleibt immer auch Geschmackssache.

Preis-Leistung

Mit einem Preis von ungefähr 130 Euro gehört die HyperJuice nicht zu den günstigen Powerbanks.

Gemessen an der gebotenen Technik empfinden wir den Preis allerdings als gerechtfertigt.

24.000 mAh Kapazität, bis zu 200 Watt Gesamtleistung, zwei leistungsfähige USB-C-Anschlüsse, ein zusätzlicher USB-A-Port und das informative Display ergeben eine Ausstattung, die deutlich über eine gewöhnliche Smartphone-Powerbank hinausgeht.

Hinzu kommt die Möglichkeit, beispielsweise ein Notebook und ein Smartphone gleichzeitig zu laden. Gerade für Nutzer, die unterwegs arbeiten oder häufiger reisen, kann eine solche Powerbank schnell zu einem sehr praktischen Begleiter werden.

Hohe Ladeleistung kostet in dieser Produktklasse entsprechend Geld. Rund 130 Euro erscheinen uns deshalb angesichts von Ausstattung und bisherigen Testerfahrungen nachvollziehbar.

Was würden wir uns noch wünschen?

Während unseres Tests hat sich kein Punkt gezeigt, den wir als ernsthaften Schwachpunkt bezeichnen würden.

Ein paar persönliche Wünsche gibt es trotzdem.

An erster Stelle steht ein dritter USB-C-Anschluss. USB-A ist für ältere Geräte natürlich weiterhin sinnvoll. Unsere mobile Technik nutzt inzwischen allerdings fast vollständig USB-C. Für unseren persönlichen Einsatzzweck wäre ein dritter USB-C-Port deshalb hilfreicher gewesen.

Außerdem würden wir uns eine kleine Transporttasche im Lieferumfang wünschen. Eine Powerbank dieser Größe wird häufig gemeinsam mit anderer Technik im Rucksack transportiert. Eine passende Tasche könnte Gehäuse und insbesondere das Display zusätzlich schützen.

Und dann wäre da noch die Optik: Eine weiße HyperJuice würden wir ebenfalls interessant finden. Das ist ausschließlich persönlicher Geschmack und kein Kritikpunkt – etwas mehr Farbauswahl wäre trotzdem schön.

Fazit

Die HyperJuice 24K 200W Laptop Power Bank hat in unserem Praxistest einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

Besonders gut gefallen uns die Kombination aus hoher Leistung, großer Kapazität, zuverlässigem Betrieb und einem wirklich nützlichen Display. Statt lediglich den verbleibenden Akkustand anzuzeigen, liefert das LCD zusätzliche Informationen über Ein- und Ausgangsleistung und macht dadurch nachvollziehbar, was gerade an den einzelnen Anschlüssen passiert.

Auch bei Sonneneinstrahlung blieb das Display in unserem Test gut lesbar.

Beim eigentlichen Einsatzzweck konnte die HyperJuice ebenfalls überzeugen. Sowohl unser MacBook Pro als auch das iPhone 17 Pro Max wurden problemlos geladen. Auch der gleichzeitige Betrieb beider Geräte bereitete keine Schwierigkeiten. Bei einer unserer Testsituationen zeigte die Powerbank dabei insgesamt 101 Watt Ausgangsleistung an.

Während des gesamten Tests hatten wir weder Ladeabbrüche noch Abstürze oder Probleme bei der Geräteerkennung.

Auch die Wärmeentwicklung blieb erfreulich unauffällig. Selbst bei parallelem Laden wurde die HyperJuice nach unserem Empfinden nicht unangenehm heiß.

Mit selbst gemessenen 641 Gramm ist sie zwar kein Leichtgewicht. Für eine Powerbank mit dieser Kapazität und Leistung empfinden wir das Gewicht auf Reisen jedoch als vertretbar. Dafür bekommt man eine Energiereserve, mit der sich nicht nur ein Smartphone, sondern auch ein Notebook unterwegs sinnvoll versorgen lässt.

Die 88,8 Wh machen die Powerbank zudem besonders interessant für Reisende, da sie damit innerhalb der vom Hersteller vorgesehenen Handgepäckklasse für Flugreisen bleibt.

Auch das Design gefällt uns ausgesprochen gut. Persönlich finden wir die HyperJuice optisch attraktiver als viele Konkurrenzmodelle. Die Verarbeitung unseres Testgeräts hinterließ ebenfalls einen hochwertigen Eindruck.

Bei einem Preis von rund 130 Euro kann man sicherlich nicht von einer günstigen Powerbank sprechen. Gemessen an Ausstattung und Leistung halten wir den Preis allerdings für gerechtfertigt.

Einen wirklichen Schwachpunkt haben wir während unseres Tests nicht gefunden. Ein dritter USB-C-Anschluss und eine kleine Transporttasche wären aus unserer Sicht schöne Ergänzungen gewesen. Eine weiße Farbvariante würden wir ebenfalls begrüßen – letzteres ist allerdings ausschließlich persönlicher Geschmack.

Wer häufig unterwegs ist und eine leistungsstarke Energiereserve für Notebook, Smartphone und weitere USB-C-Geräte sucht, bekommt mit der HyperJuice 24K 200W Laptop Power Bank einen sehr überzeugenden Reisebegleiter. Nach unseren bisherigen Erfahrungen können wir sie insbesondere für Reisen und mobiles Arbeiten klar weiterempfehlen.